Erhebliche Druckdifferenzen entstehen während des Füllvorganges im Formhohl-raum zwischen konventionellen und Vakuum-Druckgiessverfahren.
Beim konventionellen Druckgiessen werden die Luft / Gase im Formhohlraum durch das flüssige Metall in die Überlaufbahnen und in die Entlüftungskanäle gepresst.
Schon in der ersten Phase steigt der Druck in der Form an (je nach Entlüftungsapplikation und Kolbengeschwindigkeit zwischen 1500 mbar und 3000 mbar). In der zweiten Phase können sich diese Werte verdoppeln und verdreifachen.
Im Vakuumdruckguss steigen diese Werte selten über 200 mbar an.